Sigrid Schmitz

sigrid-schmitz.de Forschung | Embodying / Körperdiskurse

Embodying / Körperdiskurse

Dieses interdisziplinäre Forschungsprogramm zwischen Soziologie und Feminist Science Studies untersucht Verkörperungsprozesse (Embodying) im Rahmen gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse. Wie werden Körper individuell geformt, genutzt und in sozialen Interaktionen eingesetzt? Nach welchen (geschlechtlichen) Normen werden Verkörperungen im Rahmen aktueller Optimierungsparadigma der Leistungsgesellschaft diskursiv verhandelt? Welche körperlichen, sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen lassen sich in diesem Bereich charakterisieren?
(in Kooperation mit Prof. Dr. Nina Degele, Univ. Freiburg)

Im Rahmen der feminist STS-Forschung beschäftige ich mich vertiefend mit neuen Ansätzen feministischer Epistemologien, die insbesondere Erkenntnisprozesse und Objektivitätsdiskurse in den Natur- und Technikwissenschaften hinterfragen (u. a. Haraway, Barad). Dabei geht es mir vor allem um die Konkretisierung dieser gendertheoretischen Ansätze für Forschungskonzeptionen im transdisziplinären Feld der aktuellen Körpertechnologien und Körperdiskurse.

Projekte in diesem Forschungsfeld:

Geschlechtsmarker Testosteron: Vermittlung von Embodying-Konzepten in den gesellschaftlichen Diskurs Embodying/Körpermodernisierungen in Vorbereitung
Gender & Agency im Rahmen von Körperdiskursen 2013
Projektleitung: Sigrid Schmitz
im überfakultären Forschungsverbund "Gender und Agency" der Universität Wien
Winterakademie "Körperregimes und Körperrepräsentationen" 2011
in Kooperation mit Dr. Marlen Bidwell-Steiner
Projektleitung: Sigrid Schmitz
Universität Wien, Netzwerk TANGens (Transalpine Gender Studies), 04.-06.03.2011
Gefördert durch Interdisziplinäres Dialogforum Universität Wien
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